Fassaden, Wände, Dachaufbauten und Dachgesimse, senkrechte oder geneigte Flächen an Wohngebäuden, aber auch bei Industriebauten, öffentlichen Gebäuden und reinen Funktionsbauten lassen sich mit Blechen, Bändern und Profilen aus Metall in vielfältiger Art und Weise schützen und gestalten - und erhöhen und erhalten den Wert Ihres Gebäudes.

Quelle: Dach.de

Form, Farbe und Funktion mit klassischen und innovativen Baumetallen erfüllen viele architektonische Ansprüche und Anforderungen. Im Fassadenbereich steht oftmals der gestalterische Aspekt im Vordergrund, gleichzeitig entsteht ein wartungsfreier Schutz vor Wind und Wetter – für viele Jahre und Jahrzehnte.

 

 

 

Kleine Materialkunde

 

ZINK: Zink wird bereits seit der Antike als Bestandteil von Messing genutzt. Schon im dritten Jahrtausend v. Chr. war es in Babylonien und Assyrien bekannt. Im 17. Jahrhundert entdeckten auch die Europäer die Bedeutung und die positiven Eigenschaften des Metalls. Zink ist wegen seiner Korrosionsbeständigkeit hervorragend für die Dachentwässerung geeignet und findet immer neue Anwendungsgebiete. Nicht zuletzt weil es sich so gut recyceln lässt.

 

 

ZINK VORBEWITTERT: Kommt reines Zink mit Luft und Feuchtigkeit in Verbindung, bildet sich eine matte blaugraue bis blaugrüne Oberfläche. Diese Patina entsteht normalerweise erst nach einiger Zeit und schützt das Zink vor Korrosion. So bleibt das Material intakt und bekommt einen einzigartigen Schimmer. Bei vorbewittertem Zink ist die Oberflächenstruktur einer natürlich bewitterten Oberfläche bereits ab Werk vorweggenommen. Damit eignet es sich besonders gut für anspruchsvolle Architektur und zum Einsatz an historischen Gebäuden.

 

 

KUPFER: Das schöne rotblonde Metall wurde in der Alchemie mit Venus assoziiert. Nicht zuletzt weil die ersten Spiegel aus diesem Material hergestellt wurden. Zusammen mit Gold, Silber und Zinn war es eines der ersten Metalle, die von der Menschheit seit ca. 9000 Jahren bearbeitet werden. Christoph Kolumbus schützte sein Schiff mit Kupferplatten vor Algenbefall. Die New Yorker Freiheitsstatue besteht aus ca. 80 Tonnen Kupfer. Bei Ausgrabungen in Ägypten fand man 5000 Jahre alte Kupferleitungen - immer noch funktionstüchtig.

 

 

STAHL VERZINKT: Verzinkt noch mal: Das Aufbringen einer dünnen Zinkschicht macht dem Rost das Leben schwer. Etwa die Hälfte des weltweiten Zinkgewinns wird zum Verzinken und damit als Korrosionsschutz genutzt. So hilft das Zink dem Stahl, der Rost hat keine Chance mehr. Und der Stahl kann wirklich glänzen.

 

 

EDELSTAHL: 1912 wurde der erste ‚nichtrostende Edelstahl‘ patentiert. Schon Jahre vorher versuchte man, durch Stahlveredler wie Nickel und Chrom und durch Hitzebehandlung das Korrosionsverhalten von Stahl zu verbessern. Seit den 20ern wird Edelstahl wegen seiner glänzenden Oberfläche in vielen Bereichen auch als Designelement eingesetzt.

 

ALUMINIUM: Das reine Leichtmetall Aluminium hat aufgrund einer sich sehr schnell an der Luft bildenden dünnen Oxidschicht ein stumpfes, silbergraues Aussehen. Die widerstandsfähige Oxidschicht macht es sehr korrosionsbeständig. Nach Plinius wurde Aluminium bereits zu Zeiten des Kaiser Tiberius (14-37 n. Chr.) entdeckt: Ein Metallarbeiter bot es dem Kaiser als Geschenk. Zum Dank wurde er geköpft - denn Tiberius fürchtete, das neue Metall könne den Wert von Silber und Gold mindern. Soweit die Legende.